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Das Esmeralda Tourbillon

Zur Feier des 225-jährigen Bestehens präsentiert Girard-Perregaux eine außergewöhnliche Uhr in Roségold – das Esmeralda Tourbillon, das von einer Taschenuhr mit Tourbillon und Drei Goldbrücken inspiriert ist. Diese hatte 1889 die Goldmedaille bei der Weltausstellung in Paris gewonnen. Die außergewöhnliche Uhr steht bis heute für den Anspruch der Marke – denn Girard-Perregaux strebt sowohl nach Ästhetik als auch nach absoluter Präzision. In der Geschichte der Manufaktur gab es immer wieder herausragende Innovationen und technische Meisterleistungen. Bekannt für die hohe Qualität der komplizierten Uhren sowie für das kunstvolle und sorgfältige Finish von Uhrwerken, legt die Manufaktur zudem besonderes Augenmerk auf die Ästhetik ihrer Kreationen.

Esmeralda Tourbillon

Das Tourbillon mit Drei Goldbrücken – Spiegel von Können und Kompetenz der Manufaktur

Seit der Gründung der Manufaktur, vor allem aber seit der Entwicklung des ersten Tourbillons mit Drei Brücken im Jahr 1860, bewies Constant Girard-Perregaux immer wieder sein uhrmacherisches Können. Dies kam insbesondere beim Entwurf eines Kalibers mit unvergleichlicher Architektur zum Ausdruck, das zu einem Markenzeichen wurde. Constant Girard-Perregaux überzeugte durch ein Konzept, in dem Mechanik effektvoll zur Geltung kommt. Mit seiner Idee, Komponenten eines Uhrwerks auf neue Weise ästhetisch zu inszenieren, gelang es ihm, dem Tourbillon eine künstlerische Dimension zu geben. Das war neu, denn zuvor war dieses nur als technischer Mechanismus angesehen worden. 1867 wurde die fast schon minimalistische Architektur des Uhrwerks vom Observatorium in Neuchâtel ausgezeichnet: Wahrscheinlich ermöglichte die Patentierung seiner Konstruktion Girard-Perregaux ab 1884, mit dem ästhetischen Tourbillon mit Drei Goldbrücken ein unverkennbares Markenzeichen zu kreieren.

Der Aufbau der Uhr, der bereits zur damaligen Zeit als visionär bezeichnet werden konnte, machte eine bedeutsame Auszeichnung möglich: 1889 gewann die Taschenuhr mit Tourbillon und Drei Goldbrücken bei der Weltausstellung in Paris die Goldmedaille in ihrer Kategorie. Mit einem herrlichen Gehäuse, graviert von dem bekannten Künstler Fritz Kundert auf dem Höhepunkt seines Schaffens, ging der außergewöhnliche Zeitmesser in den Besitz von General Porfirio Diaz über, damals Präsident von Mexiko. Bereits damals trug die Uhr die Bezeichnung „La Esmeralda“, inspiriert von den Namen der Geschäfte von Hauser, Zivy & Cie in Paris und Mexiko, einem bekannten Juwelier und Uhrenhändler.

Mit seinem außergewöhnlichen Finish und der gelungenen optischen Ausgewogenheit markiert dieses Wunderwerk einen Höhepunkt der Uhrmacherkunst und wurde zu einem Maßstab sowohl durch seine Ästhetik als auch seine Detailverliebtheit. 1970 gelang es durch glückliche Umstände, die historische Uhr La Esmeralda wieder in die Kollektion des Manufakturmuseums von Girard-Perregaux zu integrieren. Ausdrucksvoll und majestätisch mit seinem unnachahmlichen und unerreichten Design hat das Tourbillon mit Drei Brücken einen Platz in der Geschichte der Uhrmacherkunst erobert – als die älteste Uhr, deren Werk seit 1860 immer noch in unverändertem Aufbau hergestellt wird.

Tourbillonkalibers mit Drei Brücken

Die Qualitäten des Tourbillonkalibers mit Drei Brücken

Der stilistische Minimalismus des heute gefertigten Tourbillonkalibers mit Drei Brücken befindet sich unverändert im Einklang mit den Idealen der Haute Horlogerie. Das vollendete Kunstwerk, dessen Architektur den Prinzipien des Goldenen Schnitts folgt, wird von Anfang bis Ende von einem Uhrmachermeister montiert; die Komponenten sind von Fachleuten dekoriert und verziert, die Meister ihres Fachs sind. Als gelungene Realisierung ästhetischer, technischer und symbolischer Prinzipien trägt die Hauptplatine eine Federhaus-, eine Räderwerks- und eine Tourbillonbrücke aus massivem Gold. Diese Brücken sind als Doppelpfeile gestaltet und in jedem Detail von Hand dekoriert – inspiriert von den Brücken der historischen La Esmeralda. Die Oberfläche der „Pfeile“ ist spiegelpoliert, die Kanten sind von Hand gebrochen und die Flanken abgezogen. Um den visuellen Kontrast zu betonen und um das Lichtspiel zu erhöhen, sind die Arme der Brücken sanft gewölbt beziehungsweise sorgfältig von Hand mit einem Polierwerkzeug abgerundet. Formal streng angeordnet stehen die Drei Brücken parallel zueinander, was einen ansprechenden optischen Effekt erzeugt.

In der Mitte der Drei Brücken befinden sich jeweils diamantpolierte Chatons, die von zwei Schrauben gehalten werden. Diese Anordnung hat zur Folge, dass Federhaus, Minutenrad und Tourbillon in einer Linie angeordnet sein müssen. Der Tourbillonkäfig, der aus 80 Komponenten besteht, ist komplett von Hand vollendet und bedarf beim Zusammensetzen größtes Geschick des Uhrmachers. Er bietet ein charakteristisches Design in Form einer handpolierten Lyra, dem Markenzeichen der Manufaktur. Der perfekt ausbalancierte Tourbillonkäfig, der eine komplette Umdrehung pro Minute vollzieht, birgt die Unruh, die mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hertz) arbeitet und von einem großen Trägheitsmoment profitiert.

Das Kaliber misst 16 Linien (Durchmesser von 36,60 Millimetern) und ist 8,41 Millimeter hoch. Es dauert zwei ganze Monate, die 310 Komponenten – darunter 27 Lagersteine – zusammenzusetzen. Der dreiteilige Aufbau der Hauptplatine ist auf den ersten Blick deutlich erkennbar. Alle Einzelteile – die Goldbrücken mit den frei darunter sichtbaren Komponenten und sogar die Anzahl der Arme des Tourbillonkäfigs – haben eine gewisse Symbolik. Die Zahl drei und ihre Vielfachen stehen dabei für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Das Herz des Esmeralda Tourbillons

Zwischen 1865 und 1911 ließ Girard-Perregaux 27 Tourbillons mit Drei Brücken beim Observatorium Neuchâtel registrieren. Ihr Nachfolger ist das neuzeitliche Esmeralda Tourbillon, das für Passion, Ästhetik und Präzision steht. Sein 18-karätiges Roségoldgehäuse mit einem Durchmesser von 44 Millimetern birgt das automatische Tourbillonkaliber mit Drei Brücken. Bekannt als Kaliber GP09400, das komplett im Haus entwickelt und gefertigt wurde, nimmt es mit seiner stattlichen Größe von 16 Linien das gesamte Gehäuse ein. Speziell in dieser Version ist es mit einem 14,3 Millimeter großen Tourbillonkäfig und einem 10,50 Millimeter großen Unruhreif ausgestattet. Auch der einseitig wirkende Automatikaufzug, eine Entwicklung von Girard-Perregaux, besitzt neue Eigenschaften. Der Rotor ist nun konzentrisch unter dem Federhaus positioniert und rotiert nicht mehr am äußeren Rand. Dank dieser ausgeklügelten Konstruktion waren die Uhrmacher in der Lage, den Durchmesser des Federhauses zu erhöhen und damit die Zugfeder zu verlängern. Das gewährt der Uhr eine Gangautonomie von mindestens 60 Stunden – im Vergleich von zuvor 48 Stunden.

Das Tourbillon bietet einen Käfig mit weiter entwickeltem Design – in Form einer Lyra, wie sie Constant Girard-Perregaux entwickelt hat. Somit präsentiert sich diese wunderbare Uhr traditionell und modern – inspiriert von einem der legendärsten Modelle in der Geschichte der Uhrmacherkunst. Es wird an einem Armband aus schwarzem Alligatorleder getragen, das mit einer roségoldenen Dreifach-Faltschließe geschlossen wird.

 

TECHNISCHE BESCHREIBUNG

Gehäuse

Material: Roségold
Durchmesser: 44,00 mm
Höhe: 14,55 mm
Uhrglas: entspiegeltes Saphirglas
Gehäuseboden: Saphirglas
Zifferblatt: /
Zeiger: Dauphine-Form
Wasserdichtheit: 3 atm

 

Uhrwerk

Kaliber: Girard-Perregaux GP09400-0004
mechanisch mit Automatikaufzug
Durchmesser: 36,60 mm (16’’’)
Höhe: 8,41 mm
Frequenz: 21.600 A/h (3 Hz)
Gangautonomie: mind. 60 Stunden
Gesamtzahl der Komponenten: 310
Lagersteine: 27

Funktionen: Tourbillon, Stunden, Minuten, Kleine Sekunde auf dem Tourbillon

 

Tourbillon

Tourbillonkäfig aus insgesamt 80 Komponenten
Gewicht: 0,305 g

 

Armband

Schwarzes Alligatorleder mit handgefertigter Naht
Schließe: roségoldene Dreifach-Faltschließe

 

Referenz: 99275-52-000-BA6E;
Preis: UVP ca. € 195.000,-

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